Play-Off Aus für die Ice Lions
Geschrieben von Koecki am März 06 2011 14:21:36
Mit einem desaströsen 5:13 (1:5,1:7,3:1) verabschieden sich die Oranienburger Ice Lions gegen die Wikinger Berlin und somit aus dem Titelrennen der Ortolan-Eishockey-Liga.
Die Wikinger haben ihre Hausaufgaben hervorragend gemacht. Überraschten die Oranienburger im ersten Spiel noch den Titelfavoriten Wikinger Berlin mit konsequenten Forchecking, starken Kontern und einer guten Torausbeute, so mussten die zahlreichen Zuschauer in diesem Spiel genau das Gegenteil feststellen. Die Ice Lions spielten von Beginn an ohne Kampf und die Wikinger konterten und machten aus jeder Torchance eine Bude. So lagen die Oranienburger nach 13. Spielminuten mit 0:4 hinten. Tillack, Seidel, ....
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Mit einem desaströsen 5:13 (1:5,1:7,3:1) verabschieden sich die Oranienburger Ice Lions gegen die Wikinger Berlin und somit aus dem Titelrennen der Ortolan-Eishockey-Liga.
Die Wikinger haben ihre Hausaufgaben hervorragend gemacht. Überraschten die Oranienburger im ersten Spiel noch den Titelfavoriten Wikinger Berlin mit konsequenten Forchecking, starken Kontern und einer guten Torausbeute, so mussten die zahlreichen Zuschauer in diesem Spiel genau das Gegenteil feststellen. Die Ice Lions spielten von Beginn an ohne Kampf und die Wikinger konterten und machten aus jeder Torchance eine Bude. So lagen die Oranienburger nach 13. Spielminuten mit 0:4 hinten. Tillack, Seidel, Sanftenberg und Metzkow schossen für die Wikinger eine beruhigende Führung heraus. Erst eine Überzahlsituation und der folgende Anschlusstreffer in der 15. Spielminute durch Matthias Köckeritz sollte die Ice Lions ins Spiel zurück bringen. Es dauerte allerdings nicht lange bis Patrick Surkemper in der 18. Spielminute den alten Torabstand wieder herstellte. Aufregung kurz vor Ende des Drittels. Der immer wieder durch dreckige Aktionen auffällige Christopher Tillack, foulte den kleinen quirligen Kanadier Kenny Arsenault so dermaßen das diese seine Emotionen nicht mehr in den Griff bekam. Strafzeiten waren die Folge. Eine weitere zweifelhafte Strafe gegen Matthias Köckeritz brachte die Ice Lions nun in Unterzahl.
Mit dem Stand von 1:5 ging es in die Drittelpause.
Direkt nach Beginn des zweiten Drittels nutzte Patrick Surkemper freistehend die Überzahlsituation aus und verwandelte zum 1:6. Keine 30 Sekunden später machte erneut Patrick Surkemper mit dem 1:7 seinen Hattrick perfekt. Die Ice Lions nun völlig von der Rolle. Es mutete wie Powerplay an, was die Wikinger nun abspulten. Heinze, Seidel, Elfert, Metzkow und Konrad brachten die Wikinger bis zur 38. Spielminute mit 2:12 in Führung. Der Zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Kenny Arsenault zum 2:8 ging im Wikinger Angriffswirbel unter.
In der Drittelpause gab es kräftige Worte von Stürmer Oliver Montag zu hören. „Es ist beschämend von den Wikinger ausgelacht zu werden.“ Die Worte und eine Umstellung auf zwei Reihen wirkte Wunder. Zwar konnte direkt nach Anpfiff erneut Patrick Surkemper zum 2:13 einschießen, brachten die Ice Lions nun mehr zu Stande. Das im ersten Halbfinalspiel praktizierte Forechecking und ein immer besser ins Spiel kommende Goalie Thomas Berndt trieb die Ice Lions an da Eregnis zu korrigieren.
Zweimal Kenny Arsenault und eben Oliver Montag sorgten für ein milderndes Endergebnis von 5:13. „Das war desaströs.“ zeigte sich Lions Coach Christian Thiele direkt nach dem Spiel schwer enttäuscht.

Wenig später stand Trainer Christian Thiele zum Interview bereit.

Wie haben Sie das Spiel gesehen ?
Wir haben in den ersten beiden Dritteln nicht das gemacht was uns auszeichnet und was wir im ersten Halbfinale hervorragend gemacht haben. Es gab kein Forechecking und ein Stellungsspiel im eigenen Drittel war überhaupt nicht vorhanden.

Können Sie irgendetwas positives aus dieser Serie nehmen ?
Wenn man sich mal meine Mannschaft gegenüber der Konkurrenz betrachtet, dann haben wir mehr erreicht als erwartet. Bemüht man die Statistik, dann muss ich sogar feststellen das meine Mannschaft im ersten Spiel bis zur 57. und im zweiten Spiel die letzten fünfzehn Minuten besser gespielt haben. Das ist mehr als die Wikinger. Soviel zum Thema Aussagekraft von Statistiken.

Nun das Spiel um Platz drei ?
Wir müssen mal schauen, wer am 25.03.2011 antreten kann. Es gilt erst einmal die Verletzten wieder in Schwung zu bringen.