Ice Lions fehlten 191 Sekunden zur großen Überraschung
Geschrieben von Koecki am Februar 21 2011 13:11:49
In der 57. Spielminute konnte Patrick Surkemper die Wikinger durch einen Doppelschlag im ersten Halbfinalspiel mit 2:3 und somit die Wikinger in der Halbfinalserie mit 1:0 in Führung bringen.

Aufopferungsvoll kämpften die gesundheitlich angeschlagenen Ice Lions gegen die Wikinger im ersten Play-Off Match der Ortolan Eishockey Liga. Beide Mannschaften standen sich in dieser Saison zum ersten mal gegenüber. Durch einige Erkrankungen musste die Oranienburger kurzfristig das Vorrundenspiel absagen und bekamen prompt eine 0:5 Wertung durch die Ligenleitung auf gebrummt. Auch vor Beginn dieses Matches sah es nicht gut aus für die Ice Lions. Kurzfristig mussten 7 Stammspieler der Ice Lions krankheitsbedingt
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In der 57. Spielminute konnte Patrick Surkemper die Wikinger durch einen Doppelschlag im ersten Halbfinalspiel mit 2:3 und somit die Wikinger in der Halbfinalserie mit 1:0 in Führung bringen.

Aufopferungsvoll kämpften die gesundheitlich angeschlagenen Ice Lions gegen die Wikinger im ersten Play-Off Match der Ortolan Eishockey Liga. Beide Mannschaften standen sich in dieser Saison zum ersten mal gegenüber. Durch einige Erkrankungen musste die Oranienburger kurzfristig das Vorrundenspiel absagen und bekamen prompt eine 0:5 Wertung durch die Ligenleitung auf gebrummt. Auch vor Beginn dieses Matches sah es nicht gut aus für die Ice Lions. Kurzfristig mussten 7 Stammspieler der Ice Lions krankheitsbedingt absagen.

Dennoch zeigten sich die Ice Lions gewillt gegen die favorisierten Wikinger mitzuhalten. Die erste Chance galt auch gleich den Ice Lions durch Kenny Arsenault.
Das die Wikinger wieder ihren bekannten hart an der Grenze spielenden Spielstil durchzogen, musste Kenny Arsenault in den ersten Sekunden durch einen Check gegen Kopf und Nackenbereich leidlich erfahren. Eine Strafzeit wurde hier allerdings unverständlicher Weise nicht gegeben.

Im ersten Drittel zeigten die Ice Lions eine couragierte Leistung. Das bekannte Forechecking und immer wieder gefährliche Konter brachten den Meister von 2009 in Verlegenheit. Die Wikinger erarbeiteten sich zwar ebenfalls einige gute Möglichkeiten, doch Eugen Nickel im Ice Lions Tor fischte alle Schüsse zum Teil spektakulär mit Händen und Füßen.
Das zweite Drittel begann stark von den Oranienburgern. Durch Matthias Köckeritz und Phil Lucsok wurde innerhalb von einer Minute eine 2:0 Führung herausgeschossen. Hierbei zeigte sich die Wikinger Abwehr viel zu Passiv und ließ den beiden Stürmern frei gewähren.
Die Ice Lions nahmen nun unverständlicherweise den Gang raus und spielten nun ihrerseits zu passiv und zu defensiv. Nichts war mehr vom aggressiven Forechecking zu sehen. Die Wikinger erhöhten die Gangart und griffen die Oranienburger hart und zum Teil rüde an. Diese Maßnahmen brachten nun ein klares spielerisches Übergewicht der Wikinger. Der eingewechselte Ice Lions Goalie Thomas Berndt zeigte sich ebenfalls stark und verhinderte den fälligen Anschlusstreffer.
Mit der glücklichen 2:0 Führung gingen die Oranienburger dann in die Drittelpause.
Zum letzten Drittel erwarteten die Ice Lions hoch engagierte Wikinger. Doch diese zeigten sich nicht so aggressiv wie erwartet. Das musste auch Wikinger Coach Andreas Engelbrecht feststellen und nahm in der 47. Spielminute eine Auszeit. Eine Umstellung auf zwei Reihen brachte die Wikinger nun stärker ins Spiel und in der 49. Spielminute konnte Walter Connoly den 2:1 Anschlusstreffer erzielen. Die Ice Lions Spieler protestierten bei dem nun immer mehr in den Mittelpunkt rückenden Schiedsrichtern. War das Tor beim Torschuss längst verschoben.
Eine folgende Unterzahlsituation konnten die Ice Lions ganz abgeklärt überstehen. Dann eine kurze Schrecksekunde als Phil Luscok durch eine unnötige Aktion unglücklich auf den Kopf fiel. Nach einer kurzen Behandlungspause der blutenden Wunde konnte er weiterspielen.
Die Ice Lions an diesem Abend mal wieder nur mit zwei Reihen angetreten verteidigten aufopferungsvoll ihre Führung. Allerdings zollte die Spielweise und die Unterzahlspiele mehr Kraft als den Wikingern. Eine erneute Strafe gegen die Ice Lions brachte nun die bekannte Wendung im Spiel. Ärgerlich hierbei erneut, dass ein ungeahndetes Foul die Wikinger den Vorteil brachte und so der 2:3 Führungstreffer fallen konnte.
Das 2:4 der Wikinger in der 58. Spielminute durch Jakob Paubel konnte unter dem Motto „Der Bann ist gebrochen.“ vermerkt werden.

Am 04.03.2011 gibt es um 20 Uhr die Fortsetzung. Bleibt abzuwarten ob der Krankenstand bei den Ice Lions minimiert werden und mal wieder ein Spiel mit drei Reihen durchgeführt werden kann.