Ice Lions auf den Spuren der Eisbären Berlin - Interview Oliver Montag
Geschrieben von Koecki am Februar 04 2011 12:34:14
Ice Lions Abteilungsvorsitzender Robbi Haschker hatte für seine Mannen eine große Überraschung parat.
Als Belohnung für den sensationellen 10:9 Penaltysieg der Ice Lions gegen den noch amtierenden OEL - Meister Eispickels Oberhavel wurde kurzerhand eine Trainingseinheit in der O2World organisiert. „Ich bekomme das Grinsen gar nicht aus meinem Gesicht.“ fasste Ice Lions Verteidiger Rouven Steffenhagen seine ersten Eindrücke auf dem O2World Eis zusammen.
Normalerweise spielt hier an den Wochenenden der viermalige Deutsche Meister Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey Liga vor durchschnittlich 13.900 Zuschauer. Neben der Kulisse von über 14.000 Zuschauerplätzen sind auch die vermeintlichen Kleinigkeiten unschlagbar. Die Kabinen sind hochmodern. Sogar ein Flachbildschirm zur Taktikbesprechung hängt an der Wand. Dazu kommt ein schnelles Eis mit einer modernen Bande. „Das ist mit unseren Verhältnissen in Spandau oder damals in Oranienburg überhaupt nicht vergleichbar.“ zeigte sich Ice Lions Kapitän Matthias Köckeritz beeindruckt.
Auf dem Eis ging es dann auch gleich zur Sache. Nach einer kurzen Erwärmung wurde ein munteres Trainingsspiel absolviert. Als Andenken wurde am Ende der Trainingseinheit .......
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Ice Lions Abteilungsvorsitzender Robbi Haschker hatte für seine Mannen eine große Überraschung parat.
Als Belohnung für den sensationellen 10:9 Penaltysieg der Ice Lions gegen den noch amtierenden OEL - Meister Eispickels Oberhavel wurde kurzerhand eine Trainingseinheit in der O2World organisiert. „Ich bekomme das Grinsen gar nicht aus meinem Gesicht.“ fasste Ice Lions Verteidiger Rouven Steffenhagen seine ersten Eindrücke auf dem O2World Eis zusammen.
Normalerweise spielt hier an den Wochenenden der viermalige Deutsche Meister Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey Liga vor durchschnittlich 13.900 Zuschauer. Neben der Kulisse von über 14.000 Zuschauerplätzen sind auch die vermeintlichen Kleinigkeiten unschlagbar. Die Kabinen sind hochmodern. Sogar ein Flachbildschirm zur Taktikbesprechung hängt an der Wand. Dazu kommt ein schnelles Eis mit einer modernen Bande. „Das ist mit unseren Verhältnissen in Spandau oder damals in Oranienburg überhaupt nicht vergleichbar.“ zeigte sich Ice Lions Kapitän Matthias Köckeritz beeindruckt.



Auf dem Eis ging es dann auch gleich zur Sache. Nach einer kurzen Erwärmung wurde ein munteres Trainingsspiel absolviert. Als Andenken wurde am Ende der Trainingseinheit ein Mannschaftsbild geschossen.
Alle Beteiligten zeigten sich begeistert und hoffen auf eine erneute Eiszeit. Organisator Robbi Haschker machte auch leichte Hoffnung und erhöhte den Druck auf seine Ice Lions.
„Gut möglich das wir hier noch einmal trainieren dürfen. Vielleicht nach dem Finaleinzug.“
Diese Ankündigung wird nach den Trainingseindrücken Motivation genug sein.


Nach dem Trainingsspiel in der O2World stand Ice Lions Stürmer Oliver Montag für ein paar Fragen parat.



Erst einmal Gratulation zum Play-Off-Einzug.
Vielen Dank. Wir freuen uns riesig, dass wir die Endrunde erreicht haben.
Das wir dann auch noch gegen die Eispickels mit einem 10:9 n.P. den
Play-Off-Einzug gesichert haben, setzt der Freude über den Einzug noch einen oben
drauf.

Ihre Antwort deutet auf eine Rivalität hin, wie kann man sich diese
zwischen den Mannschaften vorstellen ?

Es ist mehr so. In den letzten Jahren bei den Spielen gegen die Eispickels
sind wir in der Ice Lions Kabine jedesmal erstaunt über die
Neuverpflichtungen im Eispickels Kader. Wenn man sich den Kader anschaut, dann ist
dieser namentlich und qualitativ mit keiner anderen Mannschaft in der OEL
vergleichbar.

Dennoch konnte Ihre Mannschaft in den letzten Spielen und vor allem beim
10:9 n.P. gegen die Eispickels überzeugen. Wie erklären Sie sich diese
Dominanz ?

Das 10:9 n.P. hat es wieder gezeigt. Das Spiel wird im Kopf entschieden
und hier wollten wir den Sieg mehr als die Eispickels. Ich muss hier auch
mein Team hervorheben. Wir sind ein richtiges über Jahre gewachsenes Team.
Da kämpft jeder für den anderen und jeder will unbedingt gewinnen. Egal ob
da ein Thomas Graul, Jan Krautmann, Torsten Deutscher, Dirk Franetzki oder oder ..
gegenüberstehen. Die Anwesenheit dieser Ausnahmespieler motiviert uns eher noch.

Wie geht es denn jetzt sportlich weiter ?
Der Play-Off Gegner steht noch nicht fest, daher ist es hier rein
spekulativ. Fest steht, dass wir am 18.02.2011 unser erstes Play-Off Spiel haben.
Vorher fahren wir am kommenden Wochenenden nach Garmisch zum Turnier. Dann
geht es noch weiter zu einem Turnier auf Usedom und nebenher läuft unser
Training ganz normal weiter.

Themenwechsel. Wir befinden uns gerade in der O2World. Wie kommt es das
Sie mit den Ice Lions hier in dieser Multifunktionsarena und gleichzeitig
Heimspielstätte der Eisbären Berlin trainieren dürfen ?

Unser Abteilungsvorsitzender Robbi Haschker hat die Eiszeit organisiert. Es
ist unter anderem auch eine Belohnung für den Play-Off Einzug und dem
bezwingen des noch amtierenden Meisters Eispickels Oberhavel.

Wie fühlt es sich an hier zu trainieren ?
Die Kabine, die Bande und das Eis sind schon genial. Das ist für das
gesamte Team und dem Verein eine ganz besondere Sache. Für mich persönlich
als Anhänger der geschiedenen Preussen, fühlt es sich natürlich auch ein
bisschen wie ein Auswärtsspiel an.

Wie ist dann für Sie das Auswärtsspiel ausgegangen ?
Das Trainingsspiel konnten wir gewinnen und so bin ich mit einem breiten
Grinsen im Gesicht eingeschlafen. Auswärtssieg ! --Lautes lachen.--

Bleibt mir nur viel Glück für die Play-Offs zu wünschen.
Vielen Dank.